Geführte Frühlingswanderung im NSG Schönecker Schweiz zu seltenen Frühblühern und Hummeln. Mit zertifizierter Wanderführerin (DWV) und Insekten-Fachfrau des Naturparks Nordeifel. Passend zur bundesweiten Hummel-Challenge 2026.
- Seltene Frühblüher hautnah erleben: Küchenschellen, Seidelbast & Lungenkraut
- Das Naturschutzgebiet Schönecker Schweiz entdecken
- in Begleitung eines kundigen Guides der eifelnomaden
- ... und einer Fachfrau für Hummeln und Insekten
- Erlebnisreiche Wanderung mit geduldigen und neugierigen Lamas und Alpakas
- Etwa 6-8 Kilometer lange Wanderung in geruhsamem Tempo
- Keine Vorkenntnisse nötig – für alle, die Natur entdecken und etwas Sinnvolles tun möchten
| Enthalten | etwa zweieinhalbstündige Wanderung mit Pausen Deutsch und Englisch sprechende Wanderführung Je zwei Personen teilen sich ein Lama oder Alpaka |
|---|---|
| Nicht enthalten | Verpflegung |
| Dauer | 3 Stunden |
| Mitzubringen | Wanderschuhe mit fester, rutschfester Profilsohle Tagesrucksack Trinkflasche mit Wasser Regenfeste Kleidung Kopfbedeckung (je nach Jahreszeit für Sonne, Regen oder Kälte) |
| Teilnehmer | Offene Gruppenwanderung mit mind. 4 und max. 16 Teilnehmenden |
| Anforderungen | Durchschnittliche Kondition erforderlich (Gesamtstrecke etwa 6-8 km, Höhenunterschied 110m ↗, 110 m ↘) Teilnahme unter 18 Jahren nur in Begleitung eines Erwachsenen. Hunde können leider nicht mitgebracht werden. |
| Wichtige Informationen | In unserem Info-Bereich auf der Website (https://eifeltrekking.de/lama-touren-informationen/) findest du weitere wichtige Infos zu unseren Veranstaltungen. Festes Schuhwerk ist Voraussetzung für die Teilnahme. |
Weitere Informationen
Unsere Lamas grasen direkt unterhalb der Burg Schönecken auf einer Streuobstwiese. Dort lernen wir die Tiere ganz entspannt kennen und erfahren, wie man die geduldigen und neugierigen Tiere führt. Unsere Insekten-Fachfrau des Naturparks Nordeifel gibt uns eine erste kleine Einführung, wie wir uns den Hummeln im Naturschutzgebiet am besten nähern.
Gleich zu Beginn wandern wir hinab in das Tal des Altburgbachs. Streuobstwiesen und die schlanken Silhouetten der Wacholderbüsche begleiten uns – und wer genau hinschaut, entdeckt schon hier die ersten zarten Farbtupfer: violette Küchenschellen, Fingerkraut und Veilchen. Wir folgen dem Altburgbach, dessen Bett sich in zahllosen Kehren durch die Aue windet.
Dann verlassen wir den Bach und folgen einem Pfad, der uns in langen Kehren hinauf auf die Ebene Op Ischt führt. Hier, am Südabhang des Altburgbachs, stehen zahllose Wacholderbüsche und auf den sonnigen, warmen Flächen wachsen die Küchenschellen dicht an dicht. Im lichten Schatten duften die zartlila Veilchen, daneben leuchten die kleinen Sterne des gelben Fingerkrauts. Hier sind an sonnigen Tagen Unmengen an Insekten und besonders Hummeln unterwegs. Unsere Insekten-Fachfrau erklärt die Unterschiede zwischen den Arten. Wer möchte, fotografiert die Tiere mit dem Smartphone und meldet sie über die App ObsIdentify – so nimmt man direkt an der Hummel-Challenge 2026 des Thünen-Instituts teil, einer bundesweiten Citizen-Science-Aktion.
Wenig später gelangen wir auf die Hochebene „Op Ischt“ und genießen den weiten Blick bis hinüber zum Hohen Venn. Hier oben gedeihen besonders zahlreich die Schlüsselblumen, aber etwa auch die winzige schwedische Kugelblume. Wir wandern an der Kante des Plateaus entlang, wo Weißdorn und wenig später Schlehen den Insekten reichlich Nahrung bieten. Unter Kiefern und Lärchen rasten wir eine Weile – und nehmen uns Zeit, den Hummeln beim Taumeln von Blüte zu Blüte zuzuschauen – bevor wir wieder hinab in das Tal des Altburgbachs steigen.
Wieder an der Weide angelangt, müssen wir uns von unseren treuen Begleitern verabschieden. Die Lamas haben die Verpflegung die ganze Tour in ihren Lastsätteln getragen – und weil sie so geduldig und ruhig sind, haben sie uns auch beim Hummelbeobachten nie gestört.